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23.09.2017
Bildtafel 268: Aest Ordo 10, fol 7 (10. Ordnung des Sommers)

Zu den Primelgewächsen gehören der bei uns einheimische Gemeine Felberich (267, III), auch Gilbweiderich genannt, und der punktierte Gilbweiderich oder Quirl-Felberich (268, I). Ihre Namen leiten sich von den Laubblättern einzelner Arten ab, die denen der Weide, früher Felber genannt, ähneln. Dies gilt auch für den Blut-Weiderich (268, II), der diesen Umstand auch im Artnamen salicaria – lat. salix = Weide – ausdrückt, aber zu den Weiderichgewächsen gehört. All diese Pflanzen lieben feuchte Standorte, ebenso wie der Sumpf-Ziest (268, III), ein Lippenblütler, der wegen seiner knolligen Wurzelverdickungen auch Schweinerübe genannt wurde.

(Werner Dressendörfer: "Die Pflanzen des Hortus Eystettensis. Ein botanischer und kulturhistorischer Spaziergang durch das Gartenjahr." In: Hortus Eystettensis. Commentarium. A cura di Klaus Walter Littger u.a. Sansepolcro: Aboca, 2006, S. 58-274)
Mit freundlicher Genehmigung von Aboca Museum