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27.07.2017
Bildtafel 210: Aest Ordo 5, fol 7 (5. Ordnung des Sommers)

Das Mutterkraut (210, I u. II), kam bereits im Hohen Mittelalter aus dem Vorderen Orient zu uns und erfreut sich seitdem einer großen Wertschätzung als Heilpflanze, insbesondere bei Frauenleiden. Sein Name weist bereits auf die ihm zugeschriebene Wirkung auf die Gebärmutter hin, aber auch gegen fieberhafte Krankheiten sollte die „febrifuga“ helfen. Die gefüllte Varietät (210, II) wurde für Gärten gezüchtet.

(Werner Dressendörfer: "Die Pflanzen des Hortus Eystettensis. Ein botanischer und kulturhistorischer Spaziergang durch das Gartenjahr." In: Hortus Eystettensis. Commentarium. A cura di Klaus Walter Littger u.a. Sansepolcro: Aboca, 2006, S. 58-274)
Mit freundlicher Genehmigung von Aboca Museum