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24.05.2016
Bildtafel 145: ArbFrutAest Ordo, fol 11 (Bäume und Halbsträuche des Sommers)

Aus Ostasien wanderte im 16. Jahrhundert auch der Roseneibisch (144, I; 145), ein Malvengewächs, in die europäischen Gärten ein, wo er heute seiner großen Blüten wegen noch gerne kultiviert wird. Besler führt eine rot- und eine weißblühende Form an.
Wie andere Pflanzen auch erhielt die Stink-Hundskamille (144, II) den Namenszusatz „Hund“ als Ausdruck der Geringschätzung und Minderwertigkeit, die in diesem Fall auf den unangenehmen Geruch und die fehlende Heilwirkung zurückzuführen ist.
Die Malcolmia (144, III), ein im Mittelmeergebiet weitverbreiteter Kreuzblütler ist auch heute noch als Zierpflanze beliebt.

(Werner Dressendörfer: "Die Pflanzen des Hortus Eystettensis. Ein botanischer und kulturhistorischer Spaziergang durch das Gartenjahr." In: Hortus Eystettensis. Commentarium. A cura di Klaus Walter Littger u.a. Sansepolcro: Aboca, 2006, S. 58-274)
Mit freundlicher Genehmigung von Aboca Museum